Kundri Lu Emma Schäfer, Viola

Musik zu machen, diese weiterzugeben und das Zeichnen sind Kundris Leidenschaft. Kundri ist die Bratschistin des ORBIS Quartetts und lebt in Berlin.

Sie begann mit vier Jahren mit dem Geigenspiel und lebte in ihrer Kindheit und Jugend in Deutschland, den USA, Irland, Spanien und Frankreich. Im Alter von 11 bis 18 Jahren lernte sie autodidaktisch das Geigenspiel.
Es folgten Studien am Conservatoire de Montpellier und der Universität der Künste  Berlin bei Prof. Axel Gerhardt. Sie schloss ihr Geigenstudium mit Bestnote 1,0 im Hauptfach ab. Ein Erasmusstipendium brachte sie nach Bern, wo sie bei Prof. Barbara Doll und Elisabeth Bundies studierte. 2012 schloss sie den Master Performance Violine bei Prof. Corina Belcea (Belcea Quartet) mit Auszeichnung ab.

In Bern entdeckte Kundri ihre Liebe zur Bratsche. Kundri studierte parallel drei Jahre bei Prof. Patrick Jüdt an der Hochschule der Künste Bern Viola und schloss das Studium 2013 mit Auszeichnung ab. Seit Oktober 2013 studiert Kundri im Master Bratsche bei Prof. Veronika Hagen am Mozarteum Salzburg. Im Januar 2017 schloss sie das Studium mit Bestnote ab.

Kundri ist seit 2014 Mitglied im ORBIS Quartett. Zurzeit absolviert sie mit ihren Kollegen ein Kammermusikstudium Streichquartett bei Prof. Rainer Schmidt vom Hagen Quartett in Salzburg. Im September 2014 erspielte sie sich den zweiten Preis beim internationalen Brahmswettbewerb Pörtschach und im September 2015 den ersten Preis beim Internationalen Beethoven Wettbewerb Polen. Seit 2016 studiert sie Kammermusik an der HfM Hanns Eisler Berlin bei Prof. Andreas Reiner (Rosamunde Quartett).

Konzertreisen führten sie bis nach Australien, Kanada und in viele große Säle in ganz Europas. So gastierte sie in der Opéra de Paris, in der Philharmonie in Berlin und im Auditorio Nacional de Madrid. 2009 und 2010 vertrat sie mit ihrem Streichquartett die Universität der Künste Berlin beim „Kyoto International Festival“ in Japan.

2011 und 2012 erhielt sie ein Stipendium der Gustav-Mahler-Akademie Bozen. Seit 2013 ist sie Stipendiatin der Villa Musica Rheinland-Pfalz. Zu ihren Kammermusikpartnern gehörten u.a. Jürgen Kussmaul, Gilles Apap, Peter Hörr, Friedemann Eichhorn, Barbara Doll, Conradin Brotbek und Vera Beths.

Orchestererfahrung sammelte Kundri u.a. als Bratschistin im Gustav Mahler Jugendorchester und in der Spielzeit 2012/13 als Akademistin der Bratschengruppe des Berner Sinfonieorchesters.

Meisterkurse u.a. bei Hatto Beyerle, Hartmut Rohde, Antonello Farulli, Benjamin Schmid, Patricia Kopacinskaja, Ernst Kovacic, Heime Müller, Stephan Picard und Jean Sulem ergänzten ihre Ausbildung.

Kundris Inspiration, die sie aus ihrer Liebe zur Musik und zum Zeichnen schöpft, gibt sie mit Begeisterung an ihre Violinklasse in Berlin-Friedrichshain weiter. Sie arbeitet zur Zeit an einem musikalischen Kartenspiel, das demnächst erscheinen wird. Es wurde vom Mozarteum Salzburg mit einem Preis ausgezeichnet.