Tilman Hussla

Als erster Preisträger diverser nationaler Jugendwettbewerbe wurde Tilman Hussla zunächst von Prof. Tomasz Tomaszewski am Julius-Stern-Institut unterrichtet, wo er auch zum Konzertmeister des dortigen Sinfonieorchesters berufen wurde. Weitere Engagements als Konzertmeister folgten beim Landesjugendorchester Berlin, bei der Berliner Kammerakademie und bei der Hamburger Kammerphilharmonie.

Nachdem er frühzeitig das Violinstudium bei Prof. Nora Chastain in Lübeck begonnen hatte, musste er aus gesundheitlichen Gründen für sechs Jahre mit dem Geigenspiel pausieren. Während dieser Pause holte er sein Abitur nach, studierte Medizin und machte eine Ausbildung zum Qi-Gong-Lehrer. Dank der Bekanntschaft mit einem chinesischen Meister dieser Heilkunst schaffte er es, seine gesundheitlichen Probleme zu überwinden und schloss sein Violinstudium mit Diplom an der Universität der Künste ab, wo er von Prof. Raphael Oleg, Rainer Sonne und Prof. Bernhard Hartok unterrichtet wurde. Anschließend stand er in der Gruppe der ersten Geigen an der Deutschen Oper Berlin und in derselben Position für fünf Jahre beim Rundfunk Sinfonieorchester Berlin unter Vertrag.
Er ist Mitbegründer des Orbis Quartetts, mit dem er in Berlin beim Artemis Quartett und in Salzburg beim Hagen Quartett studierte und Preise bei internationalen Wettbewerben gewann. Dabei wuchs ihm das kammermusikalische Musizieren besonders ans Herz, daher ist er nun häufiger Gast in Kammerorchestern wie der Potsdamer Kammerakademie, den Metamorphosen Berlin und als Stimmführer im Deutschen Kammerorchester. Mit seinen Kollegen des Orbis Quartetts, die seine Entdeckerfreude und Leidenschaft für die Kammermusik teilen, kann Tilman der Suche nach neuen Ausdrucksformen unterschiedlichster Musikgenres ungehindert nachgehen,wofür er sehr dankbar ist.

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